Schultheater der Länder

1985 betrat in der Kampnagel-Fabrik Hamburg ein Festival die Theaterbühne Deutschlands, das bereits damals, im Verlauf seiner nunmehr 25jährigen Geschichte und auch gegenwärtig viel für die Entwicklung des Theaters und Darstellenden Spiels in der Schule geleistet hat. Dieses bundesweite Festival wird von der Mercator-Stiftung und den Kultusministerien der Länder gefördert.

Das Schultheater der Länder (SdL) ist:

  • ein Arbeitstreffen mit jährlich wechselndem Schwerpunktthema und Fachaspekt
  • ein Festival von und mit Gruppen aus allen Bundesländern
  • eine Begegnung ohne Wettbewerbs-, aber mit viel Erlebnischarakter
  • ein Wandertreffen, das jährlich in einem anderen Bundesland stattfindet
  • eine Fachtagung, deren Ergebnisse für Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden
  • eine Veranstaltung mit einem jeweils auf das Thema bezogenen Rahmenprogramm (Nachgespräche, Werkstätten, Festivalzeitung etc.).

Das SdL stärkt die Position und Qualität der ästhetisch-kreativen Fächer in den Schulen und unterstreicht im Besonderen die Bedeutung des Theaters als Kultureller Bildung gerade auch an den allgemeinbildenden Schulen.

Quelle: http://bvts.org/beta/?page_id=110

sdl_geschichte_struktur

Leider musste das SDL 2020 in Ingelheim wegen der Corona Krise abgesagt werden!!

Wir bedauern das zutiefst und danken allen Organisatoren in Rheinland-Pfalz und dem BVTS für die geleistete Arbeit und ihr Engagement! Infoschreiben des BVTS s. auf der Startseite unter AKTUELL


Vorankündigung SDL 2020

SCHULTHEATER DER LÄNDER IN INGELHEIM

20. – 25.09.2020

 

Ausschreibung:

Der Bundesverband Theater in Schulen (BVTS) und der Landesverband Theater in Schulen Rheinland-Pfalz e.V. laden zum 36. Bundeswettbewerb Schultheater der Länder (SDL*20) vom 20. – 25. September 2020 in Ingelheim am Rhein ein.

global.lokal

Fast alle Bereiche unseres Zusammenlebens enthalten heute eine globale Dimension. Die technologische Entwicklung und weltweite Vernetzung ermöglichen es, Zeit und Raum zu überwinden. Der orts- und zeitunabhängige Zugang nahezu jedes Menschen zum Internet führt zu neuen Chancen und Herausforderungen. Grenzen lösen sich auf und verändern sich weltweit permanent. Die globalen Verflechtungen von Geld-, Waren- und Arbeitsmärkten haben weitreichende Folgen für die Arbeitswelt und das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten.

Dass die Welt zusammenwächst und gleichermaßen schrumpft, spiegelt sich im Theater des 21. Jahrhunderts deutlich wider. Globalisierung ist ein Themenschwerpunkt des deutschsprachigen Theaters der Gegenwart. Zugleich bringt es eine vielfältige ästhetische Formensprache mit sich, die den neuen Inhalten gerecht werden will. Eine Vielzahl an theatralen Zeichen bildet dabei die Vielschichtigkeit der Welt ab und führt zu einer Pluralität von Wahrnehmungs- und Bedeutungsmöglichkeiten.

Der Kontext Schule bleibt von dieser globalen Entwicklung nicht unberührt. Ein Denken in globalen Zusammenhängen ist hier notwendig, um das eigene Leben und die Beziehung zu anderen Menschen, insbesondere zu Mitschülerinnen und Mitschülern, in Respekt, Gleichberechtigung und friedlicher Verständigung zu gestalten. In der multikulturellen Zusammensetzung vieler Schulklassen liegt die große Chance, sich auf die Suche nach Verbindendem oder vermeintlich Fremdem zu begeben, Unsicherheiten und Ängste zu ergründen, um sie im spielerischen Prozess zu hinterfragen und mit ihnen gestalterisch überzeugend umzugehen.

Für das Schultheater der Länder 2020 werden Theaterproduktionen aus allen Schulformen und Schulstufen gesucht, die sich mit den Phänomenen der Globalisierung und ihren lokalen alltäglichen Auswirkungen auseinandersetzen und auf den unterschiedlichsten Ebenen inhaltlich und formal-ästhetisch Grenzen ausloten, indem sie z.B. …

  • die Unübersichtlichkeit der Welt in Bilder übertragen, ohne dabei zu simplifizieren;
  • sich mit Aspekten der Internationalisierung von Ernährung, Wohnen, Kleidung, Reisen, Kommunikation und Unterhaltung beschäftigen;
  • sich mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen auseinandersetzen, insbesondere Kinderarbeit;
  • sich mit den globalen Zusammenhängen und Auswirkungen unseres Konsums beschäftigen und nach Alternativen suchen;
  • sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ (vornehmlich den Forschungsbereichen Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft) auseinandersetzen;
  • sich für kulturelle Vielfalt und Respekt für Andersartigkeit einsetzen;
  • zeigen, wie Diversität zur Stärkung der eigenen Gruppe führt;
  • sich mit Spielgruppen aus anderen Ländern/Partnerschulen vernetzen.

Gesucht werden Gruppen, die auf der formalen Ebene Experimente wagen und eine ästhetische Form finden, die die Multiperspektivität ihres Themas widerspiegelt.

Die Adressen der Landesverbände sowie weitere Informationen zur Konzeptbewerbung unter www.bvts.orgund in der Geschäftsstelle des BVTS.

BVTS, c/o Iris Eisermann, Stadtweg 40, 90453 Nürnberg, E-Mail: info@bvts.org

Teilnahmebedingungen
Wer kann sich bewerben?

Schultheatergruppen aller Schulstufen und Schulformen, die nicht mehr als 25 Teilnehmer*innen umfassen und deren Aufführung mindestens 30, aber maximal 60 Minuten lang sein sollte.

Wer wird gesucht?

Jede Schultheatergruppe mit einer künstlerisch überzeugenden und altersangemessenen Produktion. Bevorzugt werden Gruppen, die sich mit dem thematischen Akzent »global.lokal« auseinandersetzen.

Bewerbungswege

Für die Bewerbungen sind zwei Wege möglich.

Alle Bewerbungen müssen spätestens bis zum 30. April 2020 beim Landesverband für Schultheater/Darstellendes Spiel des jeweiligen Bundeslandes oder bei der Geschäftsstelle des Bundesverbands Theater in Schulen e.V. eingereicht werden. Die Bewerbungsformulare und weitere Hinweise zu den Bewerbungsunterlagen finden sich unter www.bvts.org.

Theatergruppen, die zum thematischen Akzent arbeiten, können auf Wunsch Theaterkolleg*innen aus dem Landesverband zu Probenbesuchen zu Beratungszwecken einladen und darüber hinaus Unterstützung durch einen Coach erhalten. Insgesamt werden bis zu drei Gruppen mit einem Coaching gefördert. Zur Bewerbung gehört in diesem Fall ein Konzept mit Ideen zur dramaturgischen und gestalterischen Umsetzung des thematischen Akzents, das spätestens acht Wochen nach Beginn des Schuljahres beim jeweiligen Landesverband eingereicht sein muss. Bis zum 30. April 2020 müssen die geförderten Gruppen dann alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen (vgl. 1) nachreichen.

Auswahl

Wie wird ausgewählt?

Aus jedem Bundesland nominieren Länderjurys drei Gruppen aus den Schulformen Grundschule, Sekundarstufen I und II für die engere Wahl um die Teilnahme am Festival. Eine Bundesjury wählt anschließend jeweils eine Preisträgergruppe pro Bundesland aus.

Was sind die Preise?

Beratende Unterstützung durch einen Coach im Vorfeld des Festivals für ein überzeugendes Ideenkonzept zum thematischen Akzent »global.lokal«.

Die Teilnahme der Preisträgergruppe aus jeweils einem Bundesland mit ihrer Produktion am sechstägigen Festival Schultheater der Länder in Ingelheim am Rhein.

Welche Kosten entstehen?

Für die eingeladenen Schülergruppen sind Fahrt, Unterkunft, Verpflegung und alle Veranstaltungen des Festivals bis auf einen Eigenbetrag von 60 Euro pro Teilnehmer*in kostenfrei. Obligatorisch ist neben der Spielleitung eine weitere Begleitperson.

Das Festival

Das Schultheater der Länder ist ein bundesweites Festival für Schultheatergruppen aller Schulstufen und Schulformen, das jährlich in einem anderen Bundesland stattfindet. Jedes Bundesland ist mit einer Gruppe vertreten, welche die Impulse des Festivals weiterträgt. Die von einer Bundesjury ausgewählten Gruppen präsentieren ihre Produktionen auf dem Festival, diskutieren gemeinsam in Nachgesprächen und nehmen an Workshops teil. Das Festival vereinigt Aufführungen, die entweder einen wesentlichen Impuls zum thematischen Akzent oder darüber hinaus einen bemerkenswerten Beitrag zur Qualitätsentwicklung des Schultheaters liefern. Das Schultheater der Länder bietet Theaterlehrer*innen, Theaterpädagog*innen, Theaterwissenschaftler*innen und anderen Interessierten zusätzlich eine begleitende Fachtagung. Dabei soll der thematische Akzent vor dem Hintergrund der Festivalergebnisse und der eigenen Schultheaterpraxis der Beteiligten entfaltet und entwickelt werden. Das Schultheater der Länder ist an den fachlichen Qualitätsstandards der Kultusministerkonferenz ausgerichtet.

Das Schultheater der Länder wird von den Kultusministerien der Länder gefördert.

Vorankündigung SDL 2019

vom 22-28.09.2019 in Halle

Thema: SDL*// Raum.Bühne

Bewerbungsschluss ist der 30.04. Bayerische Bewerbungen sind zu richten an den Vorstand der LAG: ingund.schwarz@lagds-bayern.de

SDL19-Ausschreibung

Schultheater der Länder 2018 in Kiel

vom 16. – 22. September

Der Bundesverband Theater in Schulen (BV.TS), die Stiftung Mercator und der Förderverband für das Darstellende Spiel an den Schulen Schleswig-Holsteins e.V. laden zum 34. Bundeswettbewerb Schultheater der Länder (SDL*18) im September 2018 in Kiel ein.

Flagge zeigen!

SDL*18 // Theater und Politik // Das Politische im Theater

Laut der Shell-Studie von 2015 bezeichnen sich 41% der deutschen Jugendlichen als politisch interessiert. Hier wird deutlich: Die Bereitschaft zum politischen Engagement ist gestiegen. Die Jugend interessiert sich wieder mehr für die gesamtgesellschaftlichen Belange und tut dies auch kund. Dieser Entwicklung gibt das SDL 2018 ein Forum!

Ausschreibungspaket_SDL18

Ausschreibung_BVTS_Bewerbung

Schultheater der Länder 2017

vom 17.-23.9. in Potsdam

SDL*17 – THEATER.FILM

An alle Theatergruppen von Grundschulen, Förderschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen!

Für das Schultheater der Länder 2017 in der Filmstadt Potsdam werden Theaterproduktionen aus allen Schulstufen und Schulformen gesucht, die sich intensiv mit Bezügen zwischen Theater und Film auseinandersetzen.

Bewerbungsschluss: 30.4.2017

Bewerbungen sind zu richten an den Landesverband / die Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Film an den bayerischen Schulen (s.Kontakt).

außerdem seit diesem Jahr neu: Das Coaching-Konzept des BV.TS. Theatergruppen können sich bis Ende Januar mit einem Konzept bewerben und erhalten nach Auswahl durch die LAG-Jury einen unterstützenden Coach bis zur Aufführung. Pro Bundesland werden vom BV.TS drei Coaches bewilligt und finanziert. Näheres s. unter:

Konzeptbewerbung_SDL17

Ausschreibung_SDL_2017

Anmeldung_Bewerbung_digital_SDL17

Schultheater der Länder 2016 in Erfurt

THEATER.SPRACHE

Bayern wurde vertreten von der Mittelstufengruppe des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar mit dem Stück Effi Briest.

BV.TS AKTUELL

KAMPAGNE »DAS BESTE AM SCHULTHEATER«

Der Bundesverband Theater in Schulen hat eine Kampagne gestartet mit dem Titel „Das Beste am Schultheater …“. Jeden Monat gibt es 100 Euro zu gewinnen!

Wir rufen alle Schultheatergruppen in der Bundesrepublik auf, einen ca. 30 Sekunden langen Videoclip zum Thema „Das Beste am Schultheater ist …“ zu produzieren. Dieser Videoclip soll einen liebevoll augenzwinkernden Blick auf das Schultheater werfen. Der Clip des Monats wird immer am 15. eines Monats veröffentlicht.

Clip des Monats April

Clip des Monats April wurde „Das Beste am Schultheater sind unsere synchronen Choreographien“ vom DS-Prüfungskurs des 12. Jahrgangs der Leonore-Goldschmidt-Schule in Hannover (Spielleitung: Julian Mende). Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung und zur Prämie von 100 €.

 

weiterlesen über die Teilnahmebedingungen
mit weiteren Filmbeispielen und den Clips der Monate Oktober bis März